Creating – kreativ das Leben gestalten

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Kreativ das Leben gestalten

Bist du wirklich genau da, wo du in deinem Leben sein willst? Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, wie genau dein Leben in 5 Jahren aussehen wird. Wie in 10 Jahren, führst du dann das Leben, das du dir immer gewünscht hast?

In meiner Arbeit als Coach ist mir aufgefallen, dass zum erfüllten Leben mehr gehört, als die unterschiedlichsten Fähigkeiten Probleme zu lösen. Wir haben gelernt, Situationen, die unseren Zielen im Wege stehen, als Probleme zu betrachten. Wenn wir das Problem sehen, gehen wir daran, dieses Problem zu lösen und es aus der Welt zu schaffen. Mir fiel auf, dass Menschen, die gerade erfolgreich Probleme gelöst hatten, wieder und immer wieder mit dieser Schleife: Problem lösen – vorüber gehende Lösung – neues Problem konfrontiert sind.

 

Leben in der Problemspur

 

Die Struktur dieses Lebens in der Problemspur sieht so aus: Das Problem, das ich habe führt dazu,Handlungen zu entwickeln, die das Problem reduzieren sollen. Ist das Problem dann reduziert, besteht ein geringerer Bedarf nach Handlung. Dies führt dann dazu, dass immer weniger Handlungen erfolgen und damit zum Fortbestand des Problems oder sogar zu einer Intensivierung. Dieses Muster zieht sich bei vielen Menschen durch ihr ganzes Leben. Das Leben vieler Menschen ist unentwirrbar mit ihren Problemen verbunden. Die meisten der Handlungen (Problemlösungen) dienen dazu, die Probleme zu eliminieren, um „problemfrei“ leben zu können.

Doch trotz aller Bemühungen, Coachings, Trainings, Workshop, verschiedenen Meditationen haben sie trotzdem weiterhin Probleme, entweder stets die gleichen oder ständig neue.

 

Die Problemschleife ein „Selbstsabotageakt“

 

Die Stärke eines Problems bewirkt die Handlung es zu verändern. Hat sich die Stärke eines Problems verringert, verringert sich auch die Motivation zu handeln. Auf diese Weise wird das Lösen von Problemen zu einem Sabotageakt, gegenüber der eigenen Person. Denn die Problemlösung führt meist zu einer verringerten Handlungsbereitschaft.

 

Das große Geschäft mit den Problemen

 

So werden die ungewöhnlichsten Wege aus den Problemen angeboten. So versuchen viele Techniken zur Problemlösung den Verstand zu befreien, wie: unbewegliche Gedankenmuster, Glaubensbarrieren oder psychologische Blockaden zu eliminieren. So gehen einige Theorien davon aus, dass Menschen über ein reiches Maß an Kreativität verfügen, die jedoch blockiert ist. Werden diese entfernt, so fließt die Kreativität ungehindert.

 

Die Kernfrage finden

 

Alle diese Methoden vermeiden es, die Kernfrage des kreativen Prozesse zu stellen: „Was genau will ich erschaffen?“ Der Erfindungsreichtum des kreativen Prozesses kommt nicht aus der fortwährenden Schaffung von Alternativen, sondern besteht in der Beschreibung des W e g e s zwischen dem ursprünglichen Konzept und der tatsächlichen Kreation. Die Lösung, hier für ein erfülltes, glückliches, harmonisches Leben ist immer das Resultat, das der Kreator (Gestalter) in seinem Kopf hat.

 

Persönliche Meisterschaft

 

Da viele Menschen nicht wissen, was sie kreieren wollen, was sie wirklich wollen, machen sie die allgemeine Erfahrung, dass sie sich vorwärts bewegen und dann wieder zurück und wieder vorwärts und wieder zurück. So sagte schon Jung: „Die größten und wichtigsten Probleme des Lebens sind im Grunde unlösbar. Sie können nicht gelöst werden, man muss aus ihnen herauswachsen. Dies erfordert ein neue Bewusstseinsebene“.

 

Wie kannst du dein Leben „kreieren“?

 

Künstler tun es, sie wissen längst, dass Kreation nichts mit Problemlösung zu tun hat. Kreation ist keine Reaktion auf die augenblicklichen Umstände, in denen du dich befindest. Das Kreieren wird nicht von den Lebensumständen erzeugt, sondern von der Kreation selbst. Möglicherweise hast du jetzt den Eindruck, als wolle man dir wieder einen neuen Lebensstil schmackhaft machen. Oder vielleicht glaubst du, dass Kreativität letztlich nur Künstler vorbehalten ist, die sich auf Malerei, Musik, Film, Dichtung und andere schöpferische Bereich beschränken.

Ein Mensch, der sich über seine kreativen Fähigkeiten nicht im Klaren ist, hält den kreativen Prozess gewöhnlich für einen Teil des Unbewussten, oft sogar für etwas Mystisches. Dann beginnt die Suche nach der Formel, die es ihm erlaubt, seine verborgenen Kräfte anzuzapfen. So nehmen wir dann an, da unser „normales“ Selbst solche Kräfte nicht zu besitzen scheint, dass sie woanders liegen müssen.

 

Für das leichtere Verständnis für diesen Prozess – eine kleine Geschichte

 

Dumbo der Elefant, wird von einer Maus überzeugt, dass er durch die Hilfe einer magischen Feder fliegen kann. Dumbo probiert diese Feder aus und stellt fest, dass er tatsächlich fliegen kann. Eines Tages jedoch verliert er die magische Feder und wie er glaubt, auch seine Fähigkeit zu fliegen. Die Maus gesteht ihn, dass die Geschichte mit der Feder ein Schwindel war und dass Dumbo aus eigener Kraft fliegen kann.

 

Dein magischer Talisman

 

Hängt die Entfaltung des schöpferischen Potentials – wie uns die Geschichte zeigt – von einem magischen Talisman ab, mit dessen Hilfe man die kreativen Kräfte ein für alle Mal entfesseln kann?

In Wirklichkeit ist die Kreativität eine Fähigkeit, die erlernt und entwickelt werden kann. Wie bei der Endwicklung jeder Fähigkeit, ist es wichtig, sie durch Übung zu vervollkommnen. Wir können somit lernen, etwas zu kreieren in dem wir es tun.

 

Die ersten Schritte im Creating

 

Sein Leben als Creator zu leben, bedeutet eine wahrlich einzigartige Existenz zu leben. Die einzelnen Schritte innerlich des kreativen Prozesses sind einfach zu beschreiben, doch lassen sie sich nicht durch eine Formel ausdrücken. Jeder Schritt steht für bestimmte Handlungsweisen. (siehe Bild). Einige Schritte sind aktiver Natur, andere passiv. Unterschiedliche Aspekte verlangen unterschiedliche Fähigkeiten. Manche hast du schon entwickelt, andere erscheinen dir zunächst schwierig. Jedes Mal, wenn du ein neues Resultat kreierst, bist du in eine einmalige Kreation eingebunden. Jede Kreation hat einen eigenen Entwicklungsprozess.

 

Ein kleiner Überblick über den kreativen Prozess

 

  1. Stelle dir das gewünschte Resultat vor

Wir beginnen mit dem Ende. Mache dir eine Idee davon, was du kreieren willst.

 

Zu wissen, was du willst ist eine Fähigkeit für sich. Denn unser herkömmliches Erziehungssystem ermutigt uns nicht zu fragen oder zu erfahren, was wir genau wollen.

 

  1. Kenne deine jetzige Situation

Wenn du ein Bild malen willst, musst du wissen, in welchem Stadium sich dein Werk befindet. Ansonsten ist es dir unmöglich, die nächsten Pinselstriche zu machen. Deine augenblickliche Situation klar zu erkennen, ist die Grundvoraussetzung für den kreativen Prozess.

 

  1. Handlung

Wenn du weißt, was du willst und wie der augenblickliche Stand der Dinge ist, kannst du zur Handlung übergeben. Doch wie sollst du handeln? Kreation ist ein erfinderischer Vorgang, der folgenden Ablauf hat: Handeln – Kreation schaffen – überprüfen auf Funktionalität – Abbrechen. Kreation ist ein Lernprozess, und du entwickelst dabei die Fähigkeit zu experimentieren und die Experimente richtig einzuschätzen. Manche Handlungen führen dich direkt auf das gewünschte Resultat, die meisten musst du möglicherweise korrigieren.

 

  1. Die Rhythmen des kreativen Prozesses lernen

Innerhalb des kreativen Prozesses gibt drei Phasen: 1. freudige Aufregung etwas Neuem gegenüber zu stehen; 2. der Zauber ist verflogen, die innere Aufmerksamkeit verlagert sich auf das Außen (Kreation leben und verinnerlichen); 3. Vollenden und Inspiration für die nächste Kreation erhalten.

 

  1. Moment verstärken

Kreative Menschen verstärken unentwegt den Moment des Schaffens. Jetzt gelingt es, auf ganz einfache Weise deine natürliche Fähigkeit zu erhöhen, das zu visualisieren, was du erreichen möchtest und diese Vision zu manifestieren.

 

Wenn du mehr über dieses bahnbrechende Modell erfahren möchtest oder selbst ein Kreator werden möchtest, melde dich hier an:

 

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